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Risikomanagement für optimale Schutzkleidung

Warum Risikoanalysen für PSA-Kleidung entscheidend für eine zuverlässigere Sicherheitskultur sind

Intelligentes Risikomanagement für Schutzkleidung beginnt hier

Engagierte Arbeitsschutzbeauftragte sind immer auf der Suche nach intelligenten Lösungen, um die Beschäftigten am Arbeitsplatz zu schützen und gleichzeitig die allgemeine Sicherheitskultur im Unternehmen zu verbessern.

Auf dieser Seite erfahren Sie:

  • Wie Sie Ihr Risikomanagement mit der richtigen Arbeitsschutzkleidung verbessern können.
  • Warum die Durchführung von Risikoanalysen für Ihre Arbeitsschutzkleidung ein entscheidendes Element Ihrer Sicherheitskultur ist.
  • Wie Sie Verletzungen verhindern können.
  • Wie Sie die besten Entscheidungen bei Arbeitsschutzkleidung für Ihr Unternehmen treffen.

Mit Hilfe der nachstehenden Schritte können Sie eine zuverlässige Risikoanalyse vornehmen. Diese dient als Basis bei der Auswahl der optimalen Arbeitsschutzkleidung für Ihre spezifische Situation – und als Ausgangspunkt für eine verbesserte Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen.

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1. Risikoanalysen sind Ihre Geheimwaffe für bessere PSA

Die Ausstattung der Beschäftigten mit Arbeitsschutzkleidung ist ein entscheidender Baustein Ihrer Risikomanagement-Strategie als Arbeitsschutzbeauftragter. Arbeitsschutzkleidung ist Arbeitskleidung, die ihre Trägerinnen und Träger gegen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz schützt.

In Kombination mit weiterer PSA wie Schutzhelmen, Sicherheitsschuhen, Sicherheitsbrillen und Atemschutz spielt Schutzkleidung eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, die Gesundheit von Beschäftigten zu gewährleisten und ihnen ein sicheres Gefühl zu geben.

Gute Arbeitsschutzkleidung ist wie eine Versicherung

In 99 von 100 Fällen ist PSA überflüssig. Aber in dem einen Fall, bei dem es zu gefährlichen Komplikationen kommt, müssen die Betroffenen gut geschützt sein. Die Auswahl der richtigen „Versicherung“ ist eine weitreichende Entscheidung, aber wenn Sie einmal die optimale Arbeitsschutzkleidung gefunden haben, können Sie sich langfristig darauf verlassen.

Arbeitsschutzkleidung sollte ganz oben auf Ihrer Liste stehen

Sie spielt eine entscheidende Rolle in Ihrem Sicherheitsmanagement und hat höchste Priorität. Der Umgang mit Schutzkleidung sollte die Grundlage bilden für eine Unternehmenskultur, die Sicherheit am Arbeitsplatz großschreibt. 

Die Frage, die Sie sich stellen müssen, lautet:

„Welchen Risiken sind meine Beschäftigten ausgesetzt und welche Art von Schutz stellt die beste Lösung dar?“

Wie Sie sich vorstellen können, gibt es keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Die für Sie passende Antwort hängt ab von Ihrer individuellen Risikoumgebung, von Sicherheitsnormen, die für Ihr Unternehmen gelten – und nicht zuletzt von den Bedürfnissen und Vorlieben der Trägerinnen und Träger.

 

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2. Auf einen Blick: In sieben Schritten zur Risikoanalyse für Arbeitsschutzkleidung

Die Durchführung einer Risikoanalyse für Arbeitsschutzkleidung ist die beste Möglichkeit, die einzelnen Teile des Puzzles zusammenzufügen. So gewährleisten Sie, dass Sie die optimal an Ihre Bedürfnisse angepasste Arbeitsschutzkleidung finden.

Eine korrekte Risikoanalyse ist eine systematische Untersuchung sämtlicher Arbeitsaspekte. Dabei wird ermittelt, wo es zu Verletzungen oder Schäden kommen könnte, wie sich solche Risiken ausschalten lassen und – falls das nicht möglich ist – welche Präventiv- oder Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen, um die Gefahren zu kontrollieren. 

Wer sich mit Risikomanagement auskennt, der weiß, dass eine Risikoanalyse in kleine Schritte aufgeteilt werden muss. 

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Nutzen Sie diese sieben Schritte als Roadmap für Ihre Risikoanalyse:

  1. Identifizieren Sie Ihre potenziellen Risiken
  2. Analysieren und kategorisieren Sie die Risiken
  3. Überprüfen Sie Ihre aktuelle Lösung
  4. Machen Sie sich mit den Anforderungen vertraut, die Ihre Arbeitsschutzkleidung erfüllen soll
  5. Übererfüllen Sie die Sicherheitsvorschriften
  6. Führen Sie die neue Arbeitsschutzkleidung ein
  7. Bewerten Sie Ihre Arbeitsschutzkleidung regelmäßig

Wollen Sie sicherstellen, dass Sie Ihre nächste Risikoanalyse souverän durchführen können? Dann lesen Sie weiter, um mehr über diese sieben Schritte zu erfahren.

 

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3. Ihr Einstieg in eine bessere Sicherheitskultur: Identifizieren Sie Ihre Risiken

Vor der Ausschreibung für neue Arbeitsschutzkleidung sollten Sie mit einer gründlichen Risikoanalyse eine solide Grundlage für Ihren Auswahlprozess geschaffen haben. Auf den ersten Blick erscheint es zeitsparend, Ihre alten Spezifikationen für Arbeitsschutzkleidung zu kopieren oder eine alte Ausschreibung wortwörtlich zu übernehmen. Aber eine neue Perspektive lohnt sich immer. 

Der erste und offensichtlichste Schritt einer Risikoanalyse besteht darin, alle potenziellen Risiken in Ihrem Arbeitsumfeld zu ermitteln. 

Dazu sollten Sie sich die folgenden Fragen stellen:

  • Welche potenziellen Gefahren oder Risiken bestehen im betreffenden Arbeitsumfeld?
  • In welchen Situationen ist dies der Fall? 
  • Benötigen die Beschäftigten dagegen Schutzkleidung oder andere PSA? 
  • Wenn ja: welches Schutzniveau ist notwendig? 

Tipp: Spezifizieren Sie genau

Denken Sie daran, dass an jedem Arbeitsplatz bzw. in jeder Abteilung in Ihrem Unternehmen individuelle Risiken auftreten können, die spezifische Maßnahmen erfordern. Deshalb sollten Sie sich die Zeit nehmen, individuelle Gefahren zu erfassen, statt lediglich die allgemeinen Risiken im Schnellverfahren zu analysieren. Ermitteln Sie die Risiken separat für jeden Arbeitsplatz und jede Abteilung.

 

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4. Analysieren und kategorisieren Sie Ihre Sicherheitsrisiken

Nachdem Sie Ihr Arbeitsumfeld analysiert und alle potenziellen Risiken ausführlich ermittelt haben, gilt es nun, diese zu kategorisieren. Denn eine lange Liste mit potenziellen Gefahren bedeutet noch nicht, dass Sie tatsächlich schon bereit sind, eine geeignete Lösung für Ihre Schutzkleidung auszuwählen.

Nutzen Sie die Unterstützung durch externe Fachleute, wenn Sie die Risiken in Ihrem Unternehmen priorisieren. Umfang und Intensität der einzelnen Gefahren lassen sich anhand einer quantitativen und qualitativen Analyse ermitteln.

Die wichtigsten drei Faktoren, die bei Ihrer Risikoanalyse beachten müssen

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Personen einer Gefahr/einem Risiko ausgesetzt sind
  • Das Ausmaß, in dem Personen einer Gefahr/einem Risiko ausgesetzt sind
  • Die Schwere der Verletzungen im Zusammenhang mit der Gefahr/dem Risiko

Wenn Sie die größten Gefahren/Risiken identifizieren, erhalten Sie konkrete Hinweise darauf, welche Arbeitsschutzkleidung diese am besten abdeckt.

 

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5. Überprüfen Sie Ihre aktuelle Arbeitsschutzkleidung

Sobald Sie die Risiken an Ihrem Arbeitsstandort identifiziert und analysiert haben, sollten Sie auch die Arbeitsschutzkleidung kritisch unter die Lupe nehmen, die Sie derzeit verwenden. 

Welche Sicherheitsprotokolle zum Schutz der Beschäftigten gelten aktuell?

  • Statt sich blind darauf zu verlassen, dass die aktuellen Protokolle die Beschäftigten hinreichend schützen, sollten Sie die Gelegenheit für eine gründliche Befragung nutzen.
  • Sicherheitslücken können Sie ermitteln, indem Sie die identifizierten Risiken mit Ihren aktuellen Sicherheitsprotokollen abgleichen.

Welche Arten von Schutzkleidung tragen die Beschäftigten?

Da unterschiedliche Risiken und Aufgaben nach unterschiedlicher Kleidung verlangen, sollten Sie alle Kleidungstypen erfassen, die Sie für Ihre verschiedenen Arbeitsplätze benötigen.

  • Tragen Ihre Beschäftigten Jacke und Hose oder eher Overall?
  • Welchen Schutz bieten diese Kleidungstypen?
  • Handelt es sich um flammhemmende (FR) Kleidung?
  • Bieten die Kleidungstypen Bewegungsfreiheit?
  • Sind die Gewebe atmungsaktiv und bequem?

Tragen die Beschäftigten ihre Kleidung korrekt, so dass sie geschützt sind?

  • Tragen die Beschäftigten ihre privaten T-Shirts unter ihren Jacken, krempeln sie die Ärmel hoch oder knöpfen sie die Jacken auf?
  • Beschäftigte tragen ihre Kleidung oft falsch, weil sie unbequem oder zu warm ist, oder weil sie nicht hinreichend über die bestehenden Risiken informiert sind. 
  • Wenn Arbeitskleidung nicht korrekt getragen wird, kann das ihre Schutzwirkung bei einem Unfall erheblich reduzieren. 

„Die Chemikalien gehen direkt durch meine Kleidung! Ich habe das gar nicht bemerkt.“

Reaktion eines Beschäftigten in der chemischen Industrie 

Wie sieht das Arbeitsumfeld der Trägerinnen und Träger aus?

  • Denken Sie immer daran, dass Ihr spezifisches Arbeitsumfeld nicht unbedingt ein Standardumfeld ist.
  • Überprüfen Sie auf jeden Fall sowohl die Schutzkleidung für Ausnahmesituationen oder extreme Wetterbedingungen, als auch die „normale“ Kleidung, die im Alltag zum Einsatz kommt.
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6. Identifizieren Sie die Anforderungen an die Schutzkleidung

Mittlerweile kennen Sie die Risiken, denen die Beschäftigten am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, und Sie wissen, wie Sie aktuell mit diesen Risiken umgehen. Jetzt wird es Zeit, die Anforderungen zu ermitteln, die Ihre Arbeitsschutzkleidung idealerweise erfüllen sollte.


Unterschiedliche Risiken und Sicherheitsnormen für PSA-Kleidung

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Sicherheitsnorm: EN ISO 11611

Schutzkleidung für Schweißarbeiten

Von hoher Strahlungshitze bis hin zu gefährlichen Spritzern geschmolzenen Metalls: Schweißer sind bei der Arbeit vielen Gefahren ausgesetzt. Schutzkleidung, die Multi-Risk-Schutz bietet, ist hier die richtige Lösung. Aber kennen Sie Ihre spezifische Gefahrenklasse beim Schweißen?

Mehr über Arbeitsschutzkleidung für Schweißarbeiten
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Sicherheitsnorm: EN ISO 11612

Flammhemmende (FR) Schutzkleidung

Fachkräfte werden in vielen Arbeitsbereichen und Branchen mit Risiken wie starker Hitze und Flammen konfrontiert. Wie finden Sie angesichts des großen Angebots an flammhemmenden (FR) Gewebeoptionen auf dem Markt die beste flammhemmende Schutzkleidung für Ihre Bedürfnisse?

Mehr über die Optionen für flammhemmende Schutzkleidung
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Sicherheitsnorm: EN 20471

Warnschutzkleidung

Die Verwendung von leuchtenden Farben und reflektierenden Materialien sorgt dafür, dass Arbeiter in dunklen oder überfüllten Arbeitsumgebungen auffallen. Mit hochsichtbarer Schutzkleidung fühlen sie sich bei ihrer Arbeit jederzeit sicher.

Mehr über hochsichtbare Arbeitsschutzkleidung
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Sicherheitsnorm: EN 13034

Schutz vor Chemikalien

Bei der Arbeit mit Chemikalien ist es sehr wichtig, den Körper vor dem Kontakt mit diesen gefährlichen Substanzen zu schützen. Mit der richtigen Kleidung sorgen Sie dafür, dass die Haut Ihrer Beschäftigten vor schweren Verbrennungen und Verätzungen geschützt ist.

Mehr über Chemikalienschutzkleidung
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Sicherheitsnorm: IEC 61482

Arbeitsschutzkleidung gegen Lichtbogen-Entladung

Bei der Arbeit mit elektrischen Schalttafeln und Schaltpulten müssen Beschäftigte gegen schwere Brandverletzungen geschützt sein, die durch Lichtbogenexplosionen verursacht werden können. In solchen Fällen kann die richtige Arbeitsschutzkleidung lebensrettend sein.

Mehr über Arbeitsschutzkleidung gegen Lichtbogenentladung
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Sicherheitsnorm: EN1149-5

Antistatische Schutzkleidung

In industriellen Arbeitsumgebungen sind Beschäftigte oft elektrostatischer Aufladung und Funkenschlag ausgesetzt, was schnell zu einer Explosion führen kann. Hier erfahren Sie, wie Sie sie mit antistatischer Kleidung davor schützen.

Mehr über antistatische Schutzkleidung

Haben Sie das Zeug zur Auswahl der besten Arbeitsschutzkleidung?

Starten Sie unser Pre-tender Protective Workwear Quiz, um herauszufinden, ob Sie auf den Auswahlprozess vorbereitet sind.



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7. Komfort und Sicherheit – jenseits der Sicherheitsvorschriften

Wenn Sie eine Risikoanalyse durchführen, um zu ermitteln, ob Ihre Arbeitsschutzkleidung den geltenden Sicherheitsnormen entspricht, sollten Sie auch die „weichen“ qualitativen Faktoren  berücksichtigen (auch als „Bedarfsdecker“ oder „Differentiatoren“ bekannt). Diese spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Auswahl Ihrer Arbeitsschutzkleidung!

  • Zwei Kleidungsstücke mit demselben Schutzniveau, unterscheiden sich eventuell mit Blick auf Passform, Komfort oder äußere Erscheinung voneinander, da sie aus unterschiedlichen Gewebearten hergestellt sind.

  • Anstatt sich auf eine generische Arbeitsschutzkleidung zu verlassen, sollten Sie die Gelegenheit nutzen und sich für eine individuelle Lösung entscheiden, die Ihren Bedürfnissen exakt entgegenkommt.

Tragekomfort

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, dass Komfort und Sicherheit einander ausschließen oder dass das eine hinter dem anderen zurückstehen muss. In Wirklichkeit muss Arbeitsschutzkleidung nicht unbedingt schwer oder steif sein, um Beschäftigte vor Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen.

  • Dank neuer Technologien sind die aktuellsten Schutzgewebe leicht und geschmeidig, sodass die Kleidung sich dem Körper perfekt anpasst.

  • Je bequemer die Kleidung ist, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Beschäftigten sie bei der Arbeit korrekt tragen und sich an die Sicherheitsvorschriften halten. Beschäftigte, die sich wohl fühlen und zufrieden sind, sind auch sicher.

Bewegungsfreiheit

Die neue Generation der Beschäftigten in der Industrie ist aktiver, athletischer und gesundheitsbewusster als je zuvor. Da diese Menschen im Privatleben Sport- und Freizeitkleidung tragen, erwarten sie die gleiche Ergonomie und ebenso gutes Design von ihrer Arbeitskleidung.

  • Moderne Schutzkleidung ist von funktionaler Sportkleidung inspiriert und daher genauso leicht, flexibel und bequem.

  • Aktuelle PSA-Kleidung fühlt sich angenehm auf der Haut an, nimmt Feuchtigkeit perfekt auf und leitet Schweiß ab.

Nachhaltigkeit

Auf der ganzen Welt verpflichten sich heute immer mehr Unternehmen dazu, Umweltschäden zu reduzieren. Aber Nachhaltigkeit ist ein ambitioniertes Ziel, das sich zuweilen nur schwer in konkrete Maßnahmen umsetzen lässt. Deshalb konzentrieren sich viele Unternehmen heute auf einzelne, gut erreichbare Verbesserungen, wie beispielsweise umweltfreundlichere Arbeitskleidung.

 

  • Schutzgewebehersteller wie TenCate Protective Fabrics greifen diesen Trend auf und  bemühen sich intensiv darum, umweltfreundliche Produkte zu entwickeln, die sich langfristig sogar als kostengünstiger erweisen.

  • Neue Fasern aus nachhaltigen Quellen wie TENCEL™ Lyocell verbrauchen beim Anbau wesentlich weniger Wasser als herkömmliche Fasern wie Baumwolle.

  • Umweltfreundliche Gewebe brauchen bei der Herstellung weniger Energie, reduzieren den ökologischen Fußabdruck und sind zudem widerstandsfähiger und haltbarer.
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Proclaud®

Wünschen Sie sich eine reibungslose und stressfreie Ausschreibung?

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, das perfekte Gleichgewicht zwischen Sicherheitsnormen und den Präferenzen der Beschäftigten zu finden, ist Proclaud® perfekt für Sie geeignet. Unternehmen aus den verschiedensten Branchen nutzen erfolgreich dieses umfassende Audit, um eine individuell passende Schutzkleidungslösung zu finden.

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8. Führen Sie die neue Schutzkleidung ein

Es reicht natürlich nicht, in der Theorie die richtige Arbeitsschutzkleidung auszuwählen. Die potenzielle Kleidung muss auch in der Praxis am Arbeitsplatz ausprobiert werden.

Dazu dient der Tragetest: Die neue Schutzkleidung wird in der Realität auf ihre Eignung geprüft, bevor die abschließende Entscheidung fällt. Dabei empfiehlt es sich, die Kleidung nicht nur von Ihren Beschäftigten testen zu lassen, sondern auch den Kleidungshersteller einzuladen, da seine Anwesenheit sich positiv auf das endgültige Design auswirken kann – und besseres Design bedeutet auch zufriedenere Beschäftigte.


Drei Fragen, die Sie beim Tragetest stellen sollten:

  1. Stellt die neue die Schutzkleidung im Hinblick auf Sicherheit, Tragekomfort, Optik, Haptik und Langlebigkeit eine echte Verbesserung im Vergleich zur aktuellen Kleidung dar?
  2. Erfüllen die neuen Kleidungsstücke alle in der Ausschreibung genannten Spezifizierungen?
  3. Freuen sich Ihre Beschäftigten auf die neue Kleidung?

„Das ist das erste Mal, dass mich jemand nach meiner Meinung zu meiner Arbeitsschutzkleidung gefragt hat.“

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Wenn Sie die Sicherheitskultur Ihres Unternehmens nachhaltig verbessern möchten, sollten Sie die Hinweise und Erkenntnisse der Trägerinnen und Träger ernst nehmen.

 

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9. Bewerten Sie Ihre Arbeitsschutzkleidung regelmäßig

Doch mit der Auswahl der richtigen Arbeitsschutzkleidung ist der Prozess noch längst nicht abgeschlossen. Sobald die Beschäftigten ihre neue Kleidung tragen, müssen die Risiken im Arbeitsumfeld regelmäßig untersucht werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Schutzkleidung den Anforderungen jederzeit entspricht.


Fragen, die Sie den Beschäftigten bei der regelmäßigen Beurteilung stellen sollten:

  • Hat es in Ihrem Arbeitsumfeld in letzter Zeit Veränderungen gegeben?
  • Sind neue Maßnahmen erforderlich, um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten?
  • Wie wirken sich intensive Nutzung und häufiges Waschen auf die Arbeitsschutzkleidung aus?
  • Gibt es Innovationen auf dem Markt, die dazu beitragen können, Sicherheit, Tragekomfort oder Langlebigkeit zu verbessern?

Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Team einen festen Zeitraum für die nächste Beurteilung der Schutzkleidung fest, zum Beispiel einmal pro Jahr oder Halbjahr. Durch diese Prüfungen sind Sie immer über mögliche Innovationen auf dem Markt informiert und können beurteilen, ob (und wann) die Kleidung optimiert bzw. erneuert werden sollte.

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10. Wählen Sie die geeigneten Partner

Risikoanalyse und Ausschreibung für Schutzkleidung sind Aufgaben, die nicht von einer einzelnen Person erledigt werden können. Nachfolgend erfahren Sie, wen Sie bei der Auswahl neuer Kleidung zur Unterstützung hinzuziehen sollten:

1. Die Trägerinnen und Träger der neuen Kleidung

Viele Unternehmen sind mit der Beschaffung von Arbeitsschutzkleidung so gefordert, dass sie es vergessen, die Trägerinnen und Träger einzubeziehen. Das ist ein großer Fehler, denn die Beschäftigten können wertvollen Input liefern:

  • Persönliche Ansichten zur Sicherheit
    Die Einhaltung der branchenspezifischen Sicherheitsnormen ist nur ein wichtiger Aspekt bei Schutzkleidung. Ebenso wichtig sind die persönlichen Meinungen und Gefühle der Beschäftigten! Schließlich sind sie es, die die Kleidung Tag für Tag tragen. Finden Sie heraus, ob sie sich im Hinblick auf die Risiken am Arbeitsplatz sicher fühlen.

  • Feedback zum Tragekomfort
    Viele Trägerinnen und Träger werden Ihnen überraschendes Feedback zu Aspekten wie Tragekomfort, Design und Nachhaltigkeit der Arbeitskleidung liefern. Aber wenn Sie sie nicht fragen, werden Sie auch nichts erfahren. Hören Sie also Ihren Beschäftigten zu!

  • Technische Erkenntnisse
    Ihre Beschäftigten können außerdem eine wertvolle Quelle für technische Informationen sein, wenn Sie die Spezifikationen für Ihre neue Arbeitsschutzkleidung erstellen. Da sie Tag für Tag darin arbeiten, wissen sie meistens genau, was ihre Kleidung leistet oder nicht leistet, um sie vor Risiken am Arbeitsplatz zu schützen.

2. Interne Stakeholder

Identifizieren Sie frühzeitig Schlüsselfiguren, die Sie mit einbeziehen und bitten können, sich einzubringen. Neben den Beschäftigten (siehe oben) benötigen Sie die Unterstützung der Arbeitsschutzabteilung, des Managements und der Beschaffungsabteilung.

Diese Vorteile können Sie nutzen, wenn Sie die Unterstützung der internen Beteiligten erhalten:

  • Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis
    Erklären Sie Ihrer Beschaffungsabteilung die langfristigen finanziellen Vorteile, die ein hochwertiges Schutzgewebe mit hoher Lebensdauer bietet. Versuchen Sie, statt der Kosten den Wert in den Mittelpunkt zu rücken.

  • Weniger (teure) Verzögerungen im Verlauf des Prozesses
    Kommunizieren Sie Ihre Erwartungen von Anfang an klar und deutlich, um Überraschungen zu verhindern und frustrierende Verzögerungen zu vermeiden. Da eine Ausschreibung für Arbeitsschutzkleidung ein langwieriger Prozess ist, müssen die Kommunikationskanäle stets offen sein!

  • Reibungslose & schnelle Logistik
    Entwickeln Sie bereits frühzeitig gemeinsam mit den Akteuren in Ihrer Lieferkette einen realistischen Zeitplan, um belastbare Prognosen zu ermöglichen. So erhalten Sie Ihre Arbeitsschutzkleidung genau dann, wenn Sie sie brauchen.

  • Vermeiden Sie böse Überraschungen beim Preis
    Wenn Sie schon im Voraus genau wissen, wofür Sie Ihr Geld ausgeben, können Sie das Management und die Beschaffungsabteilung bei der Auswahl der Schutzkleidung auf Ihre Seite ziehen. Entscheiden Sie sich für einen Lieferanten, der Transparenz bietet, um Überraschungen beim Endpreis zu vermeiden.

3. Externe Fachleute

Und schließlich sollten Sie nicht vergessen, dass es auch außerhalb Ihres Unternehmens Fachleute gibt, die Ihnen objektive Beratung und Begleitung bieten können. Nachfolgend einige Vorteile externer Partner (wie Schutzgewebehersteller), die unmittelbar an Ihrer Risikoanalyse und Ausschreibung beteiligt sind:

  • Ehrlicheres Feedback von den Beschäftigten
    Die Beschäftigten können wichtige Informationen liefern, sie trauen sich aber manchmal nicht, ihre Meinung im Verlauf von Risikoanalyse und Tragetest ehrlich zu äußern. Ein externes Schutzkleidungsaudit wie PROCLAUD® kann ihnen zu diesem Zweck eine sichere und anonyme Umgebung bieten.

  • Eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Anforderungen an Schutzkleidung
    Warum sollten Sie sich für generische Schutzkleidung entscheiden, wenn der eigentliche Sinn einer Risikoanalyse darin besteht, die Lösung zu finden, die Ihren Anforderungen genau entspricht? Durch die direkte Zusammenarbeit mit Ihrem Gewebehersteller erhalten Sie Zugriff auf die neueste Schutzkleidungstechnologie und gewährleisten, dass Sie hochwertige Kleidung für Ihr Unternehmen erhalten.
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Ein unabhängiges Audit kann Ihnen viel Arbeit ersparen

Suchen Sie eine intelligente Lösung, um Ihre Arbeitsrisiken zu analysieren und mehr über die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche der Beschäftigten in Ihrem Unternehmen zu erfahren? Dann ist Proclaud® die perfekte Lösung für Sie.

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11. Sicherheit ist immer Teamarbeit

Ganz unabhängig davon, in welcher Branche Sie tätig sind: Risikoanalyse und Auswahl der Schutzkleidung müssen weder anstrengend noch schwierig sein. Denn Sie sind nicht allein!

Fünf Tipps, wie Teamwork Ihnen Arbeit abnehmen kann

Da die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im Interesse aller ist, sollten Sie alles dafür tun, dass die Auswahl der PSA-Kleidung in echter Teamarbeit geschieht.

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12. Wichtige Erkenntnisse für Risikoanalysen & Arbeitsschutzkleidung

Auf dieser Seite haben wir uns mit den vielen verschiedenen Aspekten des Risikomanagements befasst. Wir haben erläutert, wie Sie Ihre Risikomanagement-Strategie für Schutzkleidung verbessern und die allgemeine Sicherheitskultur in Ihrem Unternehmen mit einer gründlichen Risikoanalyse optimieren können. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Erkenntnisse zusammengetragen, die Sie auf jeden Fall beachten sollten.

Sieben wichtige Erkenntnisse für eine effiziente Risikoanalyse

1. Identifizieren Sie Ihre Risiken

Wichtigste Erkenntnis:
Überprüfen Sie Ihre Annahmen von Grund auf. Übernehmen Sie nicht einfach alte Daten, sondern fangen Sie wieder von vorne an und identifizieren Sie Ihre Risiken separat für jeden Arbeitsplatz bzw. jede Abteilung.

2. Analysieren und kategorisieren Sie Ihre Risiken
Wichtigste Erkenntnis:
Da bestimmte Risiken eine höhere Gefahr bergen oder häufiger vorkommen können als andere, sollten Sie Ihre Risiken qualitativ und quantitativ analysieren, um sie korrekt zur priorisieren.

3. Überprüfen Sie Ihre aktuelle Lösung
Wichtigste Erkenntnis:
Untersuchen Sie die von den Beschäftigten aktuell getragene Schutzkleidung – und zwar sowohl die für den Arbeitsalltag als auch die für besondere Situationen. Denken Sie auch daran zu überprüfen, ob die Kleidung korrekt getragen wird, weil sie nur so ihre volle Schutzwirkung entfaltet.

4. Machen Sie sich mit den Anforderungen an Ihre Schutzkleidung vertraut
Wichtigste Erkenntnis:
Erkundigen Sie sich genau und legen Sie exakt fest, welche gesetzlichen Sicherheitsstandards für Ihre Arbeitsumgebung gelten. Diese Normen dienen als Leitfaden für den Auswahlprozess Ihrer Schutzkleidung.

5. Übererfüllen Sie die Sicherheitsvorschriften

Wichtigste Erkenntnis:
Holen Sie sich „weichen“ Input von den Beschäftigten, die die Kleidung tragen. Ihre Meinungen und Präferenzen bilden eine wichtige Ergänzung zu den technischen bzw. gesetzlichen Sicherheitsanforderungen.

6. Führen Sie die neue Arbeitsschutzkleidung ein

Wichtigste Erkenntnis:
Führen Sie immer einen Tragetest durch, um Ihre potenzielle Arbeitsschutzkleidung unter realistischen Bedingungen auszuprobieren. Nur so können die Beschäftigten und die Kleidungshersteller wertvolle Informationen beisteuern.

7. Bewerten Sie Ihre Arbeitsschutzkleidung regelmäßig

Wichtigste Erkenntnis:
Überprüfen Sie Ihre Arbeitsumgebung und den Zustand Ihrer Arbeitsschutzkleidung regelmäßig darauf, ob noch alles aktuell ist. Außerdem sollten Sie den Markt beobachten, damit Sie keine Innovationen verpassen.

Eine gute Roadmap ist der optimale Ausgangspunkt, um die Beschäftigten mit der besten verfügbaren Kleidung zu versorgen. Risikoanalysen sind eine schlagkräftige Geheimwaffe für Arbeitsschutzbeauftragte, die ein selbstbewusstes Vorgehen unterstützen.

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