Sprechen Sie mit einem Experten

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten? Setzen Sie sich mit einem unserer Branchenspezialisten in Verbindung.

Kontakt  

Sprechen Sie mit einem Experten

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten? Setzen Sie sich mit einem unserer Branchenspezialisten in Verbindung.

Kontakt  
Schutzkleidung - 3 min read - 24 Oktober 2022

Die vier globalen Trends, die sich auf die Schutzkleidungsbranche auswirken

Unsere Welt entwickelt sich rasend schnell und diese Veränderungen haben erhebliche Folgen für unsere Geschäftstätigkeit. Wir müssen konstant alle externen Faktoren in unserem Umfeld auswerten. Nur so können wir eine ambitionierte Strategie ausarbeiten, die zu unserem künftigen Wachstum beiträgt und es Kunden und Partnern ermöglicht, eine Rolle bei der Entwicklung besserer Lösungen zu spielen. In diesem Blog untersuchen wir vier der wichtigsten globalen Tendenzen der heutigen Zeit.

#1 Weltweite Klimakrise

Starke Umweltverschmutzung, Ressourcenerschöpfung und die globale Erwärmung unseres Planeten sind eine unbestreitbare Tatsache. Wir können die weitere Umweltverschmutzung nur dann verhindern, wenn wir unsere Wirtschaft entschieden dekarbonisieren und auf ein verantwortungsbewussteres Produktions- und Konsumverhalten setzen.

Die Obrigkeiten der EU und der Niederlande haben sich zur Umsetzung ehrgeiziger Nachhaltigkeitsziele verpflichtet. Die EU will bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden und die Treibhausgasemissionen auf Netto-Null zurückgeschraubt haben. Diese Anliegen steht im Mittelpunkt des European Green Deal und stimmt mit dem globalen Klimaschutzengagement der EU im Rahmen des Pariser Klimaabkommens überein.

Auf nationaler Ebene haben die Niederlande für unsere Branche sogar noch ambitioniertere Ziele und Zeitpläne vorgesehen: bis 2030 sollen neu hergestellte Textilprodukte mindestens 30 % recycelte Materialien enthalten. Darüber hinaus soll der Textilsektor bis 2035 seinen ökologischen Fußabdruck im Hinblick auf Emissionen, Wasserverbrauch, Chemikalien und Mikroplastik halbieren.

#2 Vertrauen & Transparenz

Kunden erwarten heutzutage mehr Offenheit und Informationen von Markenherstellern als je zuvor. Sie fordern umfassende Erkenntnisse über die Marken, mit denen sie eine Partnerschaft in Erwägung ziehen. Marken in der Nahrungsmittelindustrie belegen beispielsweise anhand einer Rainforest-Alliance-Zertifizierung, dass Bauern unter fairen Bedingungen arbeiten und gerecht bezahlt werden und dass Produkte nachhaltig und umweltfreundlich hergestellt werden. Auch Unternehmen in der Kosmetikbranche werben öffentlich damit, dass ihre Produkte tierversuchsfrei und/oder vegan sind.

In der Textilindustrie macht sich die Forderung nach Transparenz zum Beispiel dadurch bemerkbar, dass CSR-Berichte immer mehr zur Norm werden. Viele Endverbraucher erwarten darüber hinaus eine Lebenszyklusanalyse. In der gesamten Wertschöpfungskette sind gute Herstellungspraktiken und Verhaltenskodex angepasst worden, um optimale Arbeitsbedingungen gewährleisten zu können.

#3 Gesundheit & Sicherheit

Viele von uns legen immer mehr Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden. Ein Trend, der nicht nur durch die Covid-19-Pandemie an Bedeutung gewonnen hat. Früher hatten hauptsächlich große Unternehmen einen hohen Arbeitssicherheitsstandard. Mittlerweile legen jedoch auch immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen Sicherheitsnormen fest.

Durch die Pandemie ist uns bewusst geworden, wie wichtig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben ist. Man hat hybride Arbeitsformen inzwischen weltweit anerkannt und Belgien zieht sogar die Möglichkeit einer Viertageswoche in Erwägung.

Da Unternehmen auf der ganzen Welt immer höhere Sicherheitsstandards handhaben, ist die Arbeitsschutzbranche konstant gewachsen. Die Straßenbauindustrie setzt beispielsweise immer häufiger auf flammbeständige Kleidung und die US Navy integriert nach und nach stets mehr flammbeständige Gewebe in ihre Uniformen. Wir gehen davon aus, dass die Ausgaben für Arbeitssicherheit in aufstrebende Märkten weltweit auch weiterhin zunehmen werden.

#4 Digitalisierung

Unsere Partner und Kunden sind heutzutage technisch wesentlich versierter als früher. Mehr als 4,9 Milliarden Menschen nutzen das Internet, das sind über 62 % der Weltbevölkerung. Infolgedessen bewegt sich die neue Generation von Entscheidungsträgern in unserer Wertschöpfungskette mit großer Agilität in der digitalen Welt. Auch Endverbraucher erwarten, dass die Textilbranche digital immer besser vernetzt ist.

Die Kommunikation zwischen Lieferanten und Kunden wird verstärkt online abgewickelt und heutzutage werden mehr als 70 % der B2B-Kaufverfahren im Internet erledigt. Die Textilbranche hat Methoden entwickelt, mit denen online oder anhand von digitalen Tools Maß genommen werden kann, ohne dass der Kunde dabei tatsächlich anwesend sein muss. Solche Lösungen reduzieren die Durchlaufzeit und verbessern das Serviceniveau, während sie gleichzeitig die Kosten für Arbeitgeber senken.

Aufgrund der Pandemie hat der Anteil der Fernarbeit rapide zugenommen. Dadurch waren viele Unternehmen gezwungen, digitale Arbeitsweisen einzuführen und einzusehen, dass Telearbeit ein bleibendes Phänomen ist. Diese Tendenz ist für uns von großer Bedeutung, denn wenn Mitarbeiter teilweise zuhause und nur zeitweise vor Ort arbeiten, werden persönliche Schutzausrüstungen möglicherweise weniger häufig eingesetzt. Diese Tatsache könnte sich nachteilig auf die Nachfrage auswirken.

Globale Trends: sie betreffen uns alle und können nicht zurückgedreht werden

Diese globalen Trends haben ohne Zweifel einen großen Effekt auf die Schutzkleidungsbranche. Die wichtigste Herausforderung für unsere Wertschöpfungskette wird darin bestehen, diese Trends aufzugreifen und dafür zu sorgen, dass sowohl Endverbraucher als auch die gesamte Branche davon profitieren können.

Würden Sie gerne ein eingehenderes Gespräch darüber führen, wie sich globale Trends auf Ihr Unternehmen auswirken können? Nehmen Sie noch heute Kontakt mit unseren Branchenexperten auf. Sie vereinbaren gerne ein Gespräch mit Ihnen.