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Eine neue Realität: 5 Fragen zur Lockerung der COVID-19-Maßnahmen

Wenn wir die akute Krise in einem größeren Zusammenhang betrachten und uns fragen, was die nahe Zukunft bringt, wird uns bewusst, dass es keine Sofortlösung gibt. Wir müssen uns auf eine neue Realität einstellen, eine Wirklichkeit, in der unsere Arbeit nicht mehr so aussieht und funktioniert wie bisher. In dieser neuen Welt wird Transparenz unserer Meinung nach eine entscheidende Rolle spielen. Beim Versuch, uns ein Bild davon zu machen, wie sich die Lockerung der COVID-19-Maßnahmen auf unsere Arbeit auswirken wird, wurden einige Fragen aufgeworfen, die unseren Denkprozess in bestimmte Bahnen gelenkt haben. Wir möchten diese Fragen mit Ihnen erörtern und Sie dazu auffordern, sich an der Gestaltung der Reise zu beteiligen, die uns alle erwartet.

1. Wie bleiben wir unseren werten treu?

Zu Beginn der Pandemie haben wir schnell und kreativ reagiert und die Arbeitsweise im gesamten Unternehmen effektiv an die neuen COVID-19-Vorschriften angepasst. Dabei haben wir unsere Kernwerte keinen Augenblick lang aus den Augen verloren. Am 28. April, dem Welttag zur Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, haben wir uns die Zeit genommen, um über die Verantwortung nachzudenken, die wir für unsere Angestellten tragen. Wir wollen allerdings nicht nur unserem eigenen Personal ein sicheres Arbeitsumfeld bieten, sondern im größeren Rahmen auch dafür sorgen, dass alle Personen, die in vorderster Front gegen das Virus kämpfen, rasch und zuverlässig mit Schutzkleidung versorgt werden, und zwar standort- und marktunabhängig.

Da wir zu Beginn der Krise unverzüglich Anpassungen vorgenommen haben, mussten wir die Produktion nicht unterbrechen. Diejenigen von uns, die jetzt im Home Office tätig sind, haben festgestellt, dass sie besonders konzentriert bei der Sache sind. Auch die Qualität unserer Interaktionen hat sich verbessert, ob Sie es glauben oder nicht. Das liegt zum großen Teil daran, dass die Zusammenarbeit mehr Planung erfordert, wenn man räumlich voneinander getrennt ist. Wenn die Maßnahmen gelockert werden und nach und nach wieder mehr Kollegen zur Arbeit gehen, werden wir sehen, wie wir den Arbeitsalltag bei TenCate Protective Fabrics mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern gestalten können.

2. Wie stellen wir den kontakt zu den endkunden her?

Bei TenCate Protective Fabrics stehen die Bedürfnisse der Endverbraucher grundsätzlich an erster Stelle. Sie dienen uns bei all unseren Tätigkeiten als Ausgangspunkt und wir sind überzeugt, dass diese Vorgehensweise auch der Schlüssel zu unserem Erfolg ist. In den vergangenen Monaten war die Kontaktaufnahme mit den Endverbrauchern gelinde gesagt eine Herausforderung.

Wir haben wie viele andere Teilnehmer in der PSA-Wertschöpfungskette auch, neue Methoden für die Endverbraucherforschung untersucht. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass man beim Einsatz neuer Technologien auch bisher unbekannte Faktoren in Erwägung ziehen muss. Da wären beispielsweise die neuen Entwicklungen, mit deren Hilfe Kleidungshersteller virtuell Maß nehmen können. Diese digitale Anprobe bietet zwar eine ausgezeichnete Lösung für die Einhaltung der COVID-19-Vorschriften, allerdings müssten dabei umfassende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um den angemessenen Datenschutz bieten zu können.

3. Wie können kunden unsere produkte fühlen und ansehen?

Obwohl TenCate Protective Fabrics über umfassendes Know-how in der gesamten Wertschöpfungskette für Schutzkleidung verfügt, stellen wir letzten Endes natürlich physische Produkte her. Viele Unternehmen haben seit Beginn der Pandemie auf den Online-Verkauf umgeschaltet. Wir haben in dieser Hinsicht jedoch einen Vorbehalt: ein virtuelles Erlebnis kann dem Kunden keinen exakten Eindruck davon verschaffen, wie sich das Gewebe tatsächlich anfühlt und wie es aussieht. Farben sollten unbedingt bei natürlichem Licht ausgesucht werden und um einen Stoff richtig beurteilen zu können, muss man spüren, wie er durch die Hand gleitet.

Natürlich können wir dem Kunden Stoffmuster per Post schicken. Trotzdem kann man das nicht mit dem Moment vergleichen, in dem wir persönlich miterleben, wie der Kunde auf unsere Produkte reagiert. Die Sache ist, dass wir nie an knallharte Verkaufsstrategien geglaubt haben. Für uns ist Verkauf Erfahrungssache. Deswegen suchen wir zurzeit nach kreativen Methoden, mit denen wir Neukunden das persönliche und maßgeschneiderte Erlebnis bieten können, das bestehende Kunden so an uns schätzen.

4. Wie können wir unsere innovationsstrategien anpassen?

Man könnte versucht sein, zu behaupten, dass TenCate Protective Fabrics Glück gehabt hat. Das würde dem Ernst der zukünftigen Situation jedoch nicht gerecht werden. Ja, die großen, computergesteuerten Maschinen, die das Rückgrat unserer Produktion bilden, brauchen nicht viele Arbeitskräfte, um den Betrieb aufrechterhalten zu können. Obwohl wir die Herstellung unserer bestehenden Produkte nicht unterbrechen mussten ist, ist es eine anspruchsvolle Aufgabe, neue Projekte, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden, in unserem gewohnten Tempo weiterzuführen.

Die Einführung von Neuerungen für die Zukunft stellt einen unserer Kernwerte dar. Mit einer kontinuierlichen Iterationsschleife sorgen wir für die konstante Verbesserung unserer Produkte. Um iterieren zu können, sind allerdings der Kontakt und die enge Zusammenarbeit mit unseren Endkunden unerlässlich. Im Entwicklungsstadium findet normalerweise eine ausführliche Interaktion mit den Endverbrauchern statt. Außerdem werden Tragetests durchgeführt und in ausführlichen Gespräche finden wir heraus, wie wir unsere Produkte an die spezifischen Anforderungen der Kunden anpassen können. Die Endverbraucherforschung in der neuen Realität wird anders sein. Darüber hinaus schränken die Distanzvorgaben die Zusammenarbeit unserer Ingenieure an den physischen Prototypen ein. Innovation wird auch in der neuen Realität ein unverzichtbarer Teil unserer Tätigkeiten sein, allerdings anders als bisher.

5. Wie können wir mit all den veränderungen fertig werden?

Auch wenn die Maßnahmen gelockert werden, wird sich die Krise noch eine ganze Zeit lang auf die globale Wirtschaft auswirken. Anstatt also an Strategien festzuhalten, die nicht mehr sinnvoll sind, begeben wir uns wieder an den Zeichentisch und beginnen bei Null. Mit Flexibilität und unkonventionellen Ideen können wir rasch auf neue Bedingungen reagieren, wenn sich die Wogen einmal geglättet haben.

Viele Branchen sind durch die COVID-19-Maßnahmen verunsichert und verständlicherweise besinnen sich Firmen heutzutage wieder auf das Wesentliche. Unternehmen beschränken ihre Ausgaben auf absolut notwendige Anschaffungen, sodass Investitionen häufig nicht zu den höchsten Prioritäten zählen. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sollten in keinem Fall beeinträchtig sein oder unter der Situation leiden. Deswegen stellt TenCate Protective Fabrics sein fachliches Wissen all denjenigen zur Verfügung, die von unserem Know-how über Schutzgewebe profitieren können.

Die neue realität gemeinsam bewältigen

Die spürbaren Auswirkungen der Pandemie auf unsere Teams, unsere Endverbraucher und unsere Partner machen uns schmerzlich bewusst, dass wir in naher Zukunft keine Rückkehr in die bekannte Normalität erwarten dürfen. Es ist nicht damit getan, dass wir uns einen Mundschutz aufsetzen und wieder zur Tagesordnung übergehen. Unsere neue Realität wird nicht mehr so funktionieren, wie wir es gewohnt sind. Wir sind allerdings überzeugt davon, dass unsere kreative Suche nach Lösungsmöglichkeiten Früchte tragen wird.

Da wir jedoch bisher nur vermuten können, wie sich die Lockerung der COVID-19-Maßnahmen auf die einzelnen Bereiche unserer Arbeit auswirken wird, gehen wir nicht davon aus, dass wir schon alle Lösungen parat haben. Stattdessen sollten wir auch weiterhin nach Antworten auf die wichtigsten Fragen suchen und zusammen Strategien entwickeln, mit deren Hilfe unser Geschäft florieren kann, wenn die Welt sich nach und nach von der Krise erholt.