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Schutzkleidung - 2 min read

Schützen Sie ihre Arbeitnehmer in der Gießereibranche mit EN ISO 11612E gegen flüssige Eisenspritzer

EN ISO 11612 E: schutz gegen flüssige eisenspritzer

Der D- und der E-Test der Norm EN ISO 11612 sind für Unternehmen relevant, die in der Metallversorgungskette (Zulieferanten) tätig sind. Dazu zählen beispielsweise Hochöfen, in denen Arbeitnehmer Metalle aus verschiedenen Erzen herstellen. Aufgrund der Unterschiede bezüglich der Gießtemperatur und des Haftvermögens werden spezifische Tests für Aluminium (D) und Eisen (E) durchgeführt. Die Gießtemperatur von Aluminium beträgt 820° C, während die von Eisen bei 1.500° C liegt. Wie Sie sich vorstellen können, muss die Schutzkleidung also ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

Ein weiterer bedeutender Punkt sind die verschiedenen Leistungsklassen des E-Tests. Je nach der Menge der Eisenspritzer, denen die Kleidung im Test ausgesetzt wird, erhält diese eine Klassifizierung von Klasse 1 (E1) bis Klasse 3 (E3). Ein Gewebe der Klasse E1 hält bis zu 60 g Eisenspritzer aus, E2 bis zu 120 g und E3 bis zu 200 g. In jeder dieser E-Kategorien wird das Material auf folgende 4 Kriterien geprüft:

  • Keine Entzündung
  • Keine Löcher
  • Keine Anhaftung des Metalls am Gewebe
  • Kein Schaden an der PVC-Folie, welche die menschliche Haut simuliert

Ist dieser Test tatsächlich repräsentativ für das Beanspruchungsniveau der Kleidung im echten Leben? Es gibt noch weitere Variablen, die sich auf die Testergebnisse auswirken. Wir werden diese im folgenden Abschnitt für Sie erläutern.

Die praxis des tests auf flüssige eisenspritzer: variablen, die sie berücksichtigen sollten

Es ist wichtig zu wissen, dass die Effektivität der Schutzkleidung für Ihre Arbeitnehmer nicht ausschließlich von den Normen abhängt. Es gibt zahlreiche zu beachtende Elemente, die sich auf die Sicherheit bei der Arbeit auswirken können. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle einige wichtige Erkenntnisse zur Verfügung, die Sie zusätzlich zu den Tests der Norm EN ISO 11612 E im Hinterkopf behalten sollten:

  • Der Effekt der Ober- und Unterbekleidung, die getragen wird

    Denken Sie bei den Testergebnissen der zukünftigen Schutzkleidung an den Effekt der Ober- und Unterbekleidung, die getragen wird. Sie können einen Test mit der Ober- und Unterbekleidung durchführen, die Ihr Unternehmen zur Verfügung stellt.

  • Der Effekt des Kleidungsdesigns

    Bei den Tests sind keinerlei Nähte, Säume oder Taschen vorhanden, sodass das flüssige Eisen ungehindert vom Material abfließen kann. Wir wirkt sich das Kleidungsdesign auf den Abfluss von Eisenspritzern aus?

Um sicherzugehen, dass Ihre Arbeitnehmer Kleidung tragen, die angemessenen Schutz bietet, ist eine gründliche Risikoanalyse eine gute Erfolgsbasis.

Haben sie zweifel, ob ihre arbeitnehmer ausreichend gegen flüssige eisenspritzer geschützt sind?

Die Norm EN ISO 11612E bietet einen perfekten Ausgangspunkt, wenn Sie gewährleisten wollen, dass die Schutzkleidung die Anforderungen erfüllt, um Ihre Angestellten sicher vor flüssigen Eisenspritzern zu schützen. Allerdings wirkt sich auch die Arbeitspraxis auf das Sicherheitsniveau Ihrer Arbeitnehmer aus. Fragen Sie sich also grundsätzlich, ob die Leistungsklassen der Tests für den täglichen Gebrauch ausreichend sind und wie andere Variablen die Sicherheit der Mitarbeiter beeinflussen können. Bietet die Kleidung Ihren Arbeitnehmern genug Schutz oder können Sie mehr tun, um die Sicherheitskultur zu optimieren?

Fällt es Ihnen schwer, all die Variablen nachzuvollziehen, die einen Effekt auf den Schutz gegen flüssiges Eisen haben können? Dann sollten Sie einen Schutzkleidungsexperten um Rat bitten. Vereinbaren Sie hier einen Termin mit einem unserer Berater für eine objektive und individuelle Empfehlung.