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Tragekomfort - 2 min read

Audi setzt auf Komfort und attraktives Design bei Arbeitskleidung

Etwa 20.000 Beschäftigte am Hauptsitz von Audi in Ingolstadt und am Produktionsstandort in Neckarsulm wurden mit Arbeitskleidung ausgestattet, die durch modernen Look und Tragekomfort überzeugt. Die Kleidung passt perfekt zum Unternehmensimage von Audi und wird auch auf breiterer Ebene bei Volkswagen eingesetzt. Die zukünftigen Träger:innen waren eng am Auswahlverfahren beteiligt, um zu gewährleisten, dass ihre Erwartungen im Hinblick auf Gewebe, Design und Passform erfüllt werden. Dieses Fallbeispiel bietet einen Einblick in das Auswahlverfahren von Audi für Arbeitskleidung.

Hintergrundinformationen

Die Lieferung von Geweben von PSA ist das Ergebnis eines europaweiten Auswahlverfahrens. Die Spezifikationen erstreckten sich auf die Corporate Identity von Audi, Verschleißfestigkeit, die Hochwertigkeit der Gewebe und die potenzielle Verwendbarkeit der Arbeitskleidung im gesamten VW-Konzern in Deutschland. Die beteiligten Beschäftigten sind am Hauptsitz in Ingolstadt und am Produktionsstandort in Neckarsulm in den Bereichen Beschichtung, Karosseriebau, Montage und Maschinenbau tätig. Am Arbeitsplatz sind sie keinen Risiken ausgesetzt, die weitere Spezifikationen erforderlich machen.

Wünsche und Spezifikationen

Komfort und Qualität waren die wichtigsten Punkte der Ausschreibung. Aus den Mitgliedern des Arbeitskreises Persönliche Schutzausrüstung bei Volkswagen und Audi wurde eine Arbeitsgruppe gebildet. Diese Arbeitsgruppe, die sich aus acht Profis aus den großen Konzernbereichen zusammensetzte, konzentrierte sich auf Design, Material und Farben der Arbeitskleidung. Die Arbeitsgruppe formulierte Wünsche, befasste sich mit den Richtlinien für die Corporate Identity, erstellte die technischen Spezifikationen und bewertete die vorgestellten Muster und Farben. Als Ausgangspunkt diente ein Mischgewebe aus 65 % Baumwolle und 35 % Polyester mit einem Flächengewicht von 250 Gramm.

Tragetests

Drei Bekleidungshersteller wurden gebeten, Prototypen für Kleidungsstücke mit den zur Auswahl stehenden Geweben zu entwickeln. Diese Prototypen wurden anschließend bei Tragetests bei 1.800 Beschäftigten von VW und Audi eingesetzt. Bewertungskriterien für die Kleidungsstücke waren:

  • Atmungsaktivität

  • Bewegungsfreiheit

  • Tragekomfort (auch nach mehrmaligem Waschen)

In manchen Fällen wird Arbeitskleidung während der Nutzung bis zu 150-mal gewaschen.
Anhand der Kommentare und Empfehlungen, die anlässlich der Tragetests geäußert wurden, wurden schließlich die zwei Kandidaten ausgewählt – unter anderem Tecawork™ BG 1003. Dieses Gewebe war VW bereits bekannt, da der Autohersteller diesen Stoff bereits in einer früheren Bestellung spezifiziert hatte.

Workwear_Audi_1Qualität ist Präzision bis ins Detail: Mit sachkundigem Blick prüfen Beschäftigte in Neckarsulm die Karosserie des Audi A8

Gründliche Vorarbeit

Arnold Maus arbeitet in der Abteilung für Arbeitssicherheit bei der Audi AG. Er war am gesamten Prozess beteiligt und blickt auf ein erfolgreiches Auswahlverfahren zurück.

„Unter anderem aufgrund der gründlichen Vorarbeit gestaltete sich das Verfahren bisher nahtlos; auch der Übergang zum Endprodukt verlief glatt. Und die Beschäftigten sind begeistert. Die Kleidung sieht gut aus, hat einen modernen Schnitt und lässt sich bequem tragen.“

Gemäß der Richtlinien für das Unternehmensimage von Audi basiert die Arbeitskleidung traditionell auf den Farben Rot, Silber und Grau. Um eine breitere Einsetzbarkeit zu ermöglichen, haben sich VW und Audi auf ein Farbschema geeinigt: Silbergrau als Hauptfarbe und bei den Logos und Akzentfarben Rot für Audi und Blau für Volkswagen, um die einzelnen Marken voneinander zu unterscheiden. Diese Farben werden aktuell an den Produktionsstandorten in Deutschland, Belgien und Mexiko verwendet – und in Zukunft auch an allen anderen Standorten.

Intensiver Kontakt, um Deadlines einhalten zu können

Alle beteiligten Beschäftigten erhielten die Arbeitskleidung, die aus vier Kleidungsstücken für Männer wie Frauen besteht: Hose, kurze Jacke, Hosenanzug und Overall. Regelmäßig werden neue Gewebe an Bekleidungshersteller geschickt, da sich die Arbeitskleidung im Laufe der Zeit abnutzt und auch neue Beschäftigten Arbeitskleidung benötigen. Um die Lieferungen nachverfolgen zu können, treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Persönliche Schutzausrüstung von Volkswagen und Audi zweimal pro Jahr, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Darüber hinaus besteht regelmäßiger Kontakt zu allen Lieferanten in der Wertschöpfungskette.

Erfahrungen

Arnold Maus berichtet von seinen Erfahrungen:

„Ich arbeite schon seit Jahren erfolgreich mit TenCate Protective Fabrics und ihren Branchenexperten zusammen. Aufgrund der Änderungen bei Arbeits- und Schutzkleidung stehe ich nun in regelmäßigem Kontakt zu den Experten des Unternehmens. Daher bin ich bestens informiert über technische Details, Eigenschaften und natürlich die Farben der verfügbaren Gewebe.“

TOPICS: Tragekomfort , Fallbeispiele , Arbeitskleidung