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Schutzkleidung - 3 min read

4 unerlässliche Eigenschaften für Materialien mit hohem Tragekomfort in der metall- und stahlverarbeitenden Industrie

Haben sich Ihre Mitarbeiter schon einmal über die Schutzkleidung beschwert? Bei ihren täglichen Tätigkeiten, wie schweißen, schleifen und schneiden von Metall, sind sie beträchtlichen Risiken ausgesetzt, vor denen sie effektiv geschützt werden müssen. Das Problem ist allerdings, dass die Schutzkleidung, die in der metall- und stahlverarbeitenden Industrie eingesetzt wird, häufig sehr unbequem ist und bei der Arbeit stört. Sie sollten wissen, dass einige Eigenschaften von Materialien mit hohem Tragekomfort bedeutend dazu beitragen können, die Arbeit für Ihre Angestellten so leicht und bequem wie möglich zu gestalten. In diesem Blog werden wir Ihnen 4 unerlässliche Materialeigenschaften vorstellen, die den Tragekomfort von Schutzkleidung in der metall- und stahlverarbeitenden Industrie wesentlich erhöhen.

Wie wichtig sind materialien mit hohem tragekomfort?

Arbeitgeber in der metall- und stahlverarbeitenden Industrie werden sich zunehmend bewusst, dass Schutzkleidung eine bedeutende Rolle für die allgemeine Effektivität und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter spielt. Die Angestellten arbeiten jeden Tag in einem gefährlichen Arbeitsumfeld. Sie sind extremer Strahlungshitze von Öfen oder anderen Wärmequellen, plötzlichen Entzündungen von Staub oder Schmiermitteln sowie flüssigen Eisenspritzern ausgesetzt. Obwohl diese Risiken das Hauptkriterium für die Auswahl der angemessenen Schutzkleidung darstellen, ist auch ein optimaler Tragekomfort von entscheidender Bedeutung.

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1: materialgewicht: schutz vs tragekomfort

Schwere Gewebe sind häufig dichter, dicker und somit auch weniger flexibel. In den meisten Fällen bieten sie allerdings effektiveren Schutz vor spezifischen Risiken, wie beispielsweise Strahlungshitze. Nachteile dieser Materialien sind eine mögliche stärkere Hitzestauung in den Kleidungsstücken und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die relative Steifheit des Stoffes. Um das perfekte Material zu finden, müssen Sie also das Gewicht des Stoffes, die potenziellen Gefahren, die Erfahrung und den Tragekomfort gegeneinander abwägen.

Der Markt für Schutzkleidung der Klasse 2 für das Schweißen und verwandte Verfahren (EN ISO11611;2015) wird nach wie vor von Geweben aus 100 % Baumwolle dominiert. Diese Stoffe wiegen zwischen 500 g/m² und über 600 g/m². Heutzutage gibt es leichtere Gewebe, die weniger einlaufen, einen besseren Farberhalt haben und aufgrund ihrer optimierten Struktur (z. B. aufgrund von eingewebten Satinbindungen) flexibler sind. Da einige Fasern über effektivere flammhemmende Eigenschaften verfügen als andere, muss ein Material nicht unbedingt schwer sein, um besseren Schutz zu bieten.

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2: feuchtigkeitsaufnahme

Arbeitnehmer sind häufig extremen Temperaturen ausgesetzt, die Wasserdampf und letztlich auch feuchten Schweiß verursachen, wenn das Gewebe nicht atmungsaktiv ist und der Schweiß nicht ausreichend absorbiert und abgegeben wird. Das führt dazu, dass sie sich in ihrer Schutzkleidung nicht wohlfühlen und diese häufig nicht vorschriftsmäßig tragen, sodass sie keinen angemessenen Schutz vor Gefahren bieten kann.

Baumwolle ist wohl das bekannteste Material mit guten feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften, aber es gibt auch Gewebe auf Zellulosebasis, die speziell dafür entwickelt wurden, Schweiß aufzunehmen und abzugeben. Eines davon ist Lyocell, das 50 % mehr Feuchtigkeit absorbiert als Baumwolle. Anders als in der Energieversorgungsbranche wird dieses Material leider noch nicht sehr häufig in der metall- und stahlverarbeitenden Industrie eingesetzt.

3: atmungsaktivität

Ein weiterer bedeutender Parameter für den Tragekomfort ist die Atmungsaktivität. Bei besonders atmungsaktiven Materialien wird die Hitze rasch durch das Gewebe abgeleitet. Das steigert das Wohlbefinden der Arbeitnehmer, vor allem in einer Branche, in der extreme Temperaturen allgegenwärtig sind. Die Atmungsaktivität ist hauptsächlich vom Gewicht und der Dicke des Materials abhängig und wird von der Struktur beeinflusst. Dicht gewebte Stoffe sind beispielsweise weniger atmungsaktiv als fein gewebte Stoffe.

4: weichheit auf der haut

Die letzte Eigenschaft, die Sie berücksichtigen sollten, ist die Weichheit des Materials. Wie fühlt es sich auf der Haut an? Ist es grob oder weich? Kühl oder warm? Das hängt ganz von der Art und der Mischung der Fasern, der Struktur des Materials und der Verarbeitung des Stoffes ab. Ein gutes Beispiel für einen der flexibelsten Stoffe auf dem Markt ist das 4/1 Satingewebe. Lyocell fühlt sich noch weicher auf der Haut an als Baumwolle, wird allerdings, wie bereits weiter oben erwähnt, bisher nur selten in der metall- und stahlverarbeitenden Industrie eingesetzt.

Können faser- und materialtrends dazu beitragen, schutzkleidung mit höherem tragekomfort herzustellen?

Als Profi sind Sie immer auf der Suche nach innovativer und bequemer Schutzkleidung für Ihre Angestellten. Hoffentlich konnte Ihnen dieser Blog ein deutliches Bild davon vermitteln, wie sich bestimmte Materialeigenschaften auf den Tragekomfort von Schutzkleidung auswirken können. Möchten Sie mehr über die Faser- und Materialtrends in der metall- und stahlverarbeitenden Industrie erfahren? Laden Sie unser Whitepaper herunter und erfahren Sie, welche Materialtrends einen besonders hohen Tragekomfort bieten.

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TOPICS: Schutzkleidung , Tragekomfort , Metall & Stahl