Von der Bedienung schwerer Geräte bis hin zur Verkehrskontrolle und von Bahnarbeiten bis hin zu elektrischen Wartungstätigkeiten, Sie wollen, dass Ihre Arbeitnehmer sich, unabhängig von Ihrer Branche, sicher und wohl fühlen können. Tagsüber, bei Dämmerung und nachts, in der Fabrik oder draußen und bei jeder Wetterlage. Auf dieser Seite informieren wir Sie darüber, warum Sie hochsichtbare Kleidung bei Ihrer Entscheidung für die perfekte Schutzkleidung berücksichtigen sollten.
Hochsichtbare Kleidung kann definiert werden als „Kleidung, welche die Anwesenheit des Trägers visuell erkennbar macht.“ In vielen Branchen, in denen es besonders wichtig ist, dass Arbeiter bei allen Lichtverhältnissen gut gesehen werden, ist das Tragen von hochsichtbarer Kleidung obligatorisch. Die Sichtbarkeit muss tagsüber ebenso gegeben sein, wie bei Scheinwerferlicht im Dunkeln. Das trifft auf gefährliche Arbeitsbereiche zu, in denen Fahrzeuge oder mechanisierte Geräte betrieben werden, aber auch auf Bedingungen, wie Nebel/Dampf, Staub/Rauch, eingeschränkte Sichtlinien und vieles mehr.
Hochsichtbare Arbeitskleidung besteht normalerweise aus drei Arten von reflektierenden Materialien: fluoreszierendes Material, reflektierende Streifen und kontrastierendes Material. Kontrastierendes Material ist zwar dunkler, aber im Vergleich zu fluoreszierendem Material und reflektierenden Bändern weniger schmutzanfällig. Dadurch bleibt die Funktionalität der Kleidung auch dann erhalten, wenn die Arbeiter mit Staub oder Schmutz in Kontakt kommen (der sich für gewöhnlich an den Fußgelenken, den Knien, den Ärmeln und am Bauch sammelt).
Abhängig von der Branche benötigen Fachkräfte möglicherweise auch Schutzkleidung aus Materialien mit flammhemmenden Eigenschaften. Denken Sie deswegen bei der Suche nach Schutzkleidung daran, dass Gefahren, wie Hitze, Flammen, geschmolzenes Metall, Strahlungswärme und Lichtbögen hochsichtbare Kleidung erfordern, die flammhemmende Charakteristika besitzt. In diesem Blog erklären wir den Unterschied zwischen flammhemmend behandelten und inhärent flammhemmenden Stoffen.
Es gibt allerdings auch zahlreiche Branchen, wie beispielsweise den Straßenbau oder bestimmte Konstruktionsarbeiten, für die hochsichtbare Kleidung ohne flammhemmende Eigenschaften zur Deckung der arbeitsbedingten Risiken ausreicht. Eine Risikoanalyse wird Ihnen bei der Ermittlung der potenziellen Gefahren in Ihrem Arbeitsumfeld helfen, sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können und Ihre hochsichtbare Kleidung alle Anforderungen erfüllen wird.
EN ISO 20471 oder auch „NEN-EN-ISO 20471:2013“ ist die aktuell gültige internationale Norm für hochsichtbare Kleidung. Die Verordnung ist 2013 als Ersatz für EN 471:2003 A1:2007 in Kraft getreten. Diese Norm ist so ausgelegt, dass hohe Sichtbarkeit zu einem unumgänglichen Faktor wird, mit dem die Sicherheit von Fachkräften bei der Arbeit gewährleistet werden soll.
EN ISO 20471 hat drei Unterkategorien, die verschiedene Risikobereiche und Schutzfunktionen der Kleidung abdecken.
EN ISO 20471 enthält auch Auflagen für die konkrete Anordnung der fluoreszierenden und reflektiven Materialien. Die Kleidungsstücke dürfen Gelb, Orange oder Rot sein. Darüber hinaus legt EN ISO 20471 Grenzwerte für die Farbkoordinaten und Leuchteigenschaften fest.

Ein gutes Beispiel für hochsichtbare Kleidung sind die neuen Uniformen des niederländischen Ambulanzpersonals. Bei der Gestaltung dieser Kleidung haben alle Partner in der Wertschöpfungskette eine bedeutende Rolle gespielt. Eine durch und durch beeindruckende Zusammenarbeit.
Als Health & Safety Experte möchten Sie, dass sich die Arbeiter in ihrer Kleidung sicher und wohl fühlen. Damit die Kleidung effektiven Schutz bietet, ist es mit der Auswahl und Herstellung der Kleidungsstücke nicht getan. Die Funktionalität der Schutzkleidung muss während der ganzen Lebensdauer erhalten bleiben.
Denken Sie also daran, dass Aspekte, wie Sonneneinstrahlung, Staub und Schmutz die Leuchteigenschaften von hochsichtbarer Kleidung reduzieren. Auch das Waschen, Bügeln und Flicken sollte so ausgeführt werden, dass das Gewebe nicht vor Ende der vorgesehenen Nutzungsdauer verschleißt.
Deswegen empfehlen wir von TenCate Protective Fabrics Ihnen, mit Gewebefabrikanten, Kleidungsherstellern und industriellen Wäschereien zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir Schutzgewebe entwickeln, die das Prädikat „Made for Life“ verdienen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie Ihrer Rolle in der Wertschöpfungskette für Schutzkleidung gerecht werden können.